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By Friedrich Seidel

Isolierte Yz-Blastomeren eines Kanincheneies lassen zwei sehr unter schiedliche Entwicklungspotenzen erkennen: Einerseits kann sich ein vollstandig normales Kaninchen ausbilden. Andererseits entstehen reine Trophoblastblasen ohne Keimscheibe. Ihre Wand ist entsprechend dem Normalfall bis zum Aquator hin mit Ento blastem unterlagert oder besteht aus vollig einschichtigem Ektoblastem. Entsprechend entwickeln sich isolierte Y4-Blastomeren zu ganzen Embryo nen (bisher mit funf Ur segmenten) oder zu Trophoblastblasen. Demnach konnen Blastomeren aus unterschiedlich grossen Eibereichen jeweils eine rules zu einem Ganzen vollziehen, welches mit den typischen embryonalen und extraembryonalen Teilen ausgestattet ist. Die Gestaltungsregulation geschieht bereits wahrend der Furchung. Die Grossen rules erfolgt in den drei Wachstumsperioden des Embryo. Wie die Bildung von Trophoblastblasen aus isolierten Blastomeren erkennen lasst, ist ihre Fahigkeit zu normaler Embryonalentwicklung auf die Herkunft aus bestimmten Eiteilen beschrankt. Mit neuen Argumenten lasst sich heute die Auffassung belegen, dass der embryobildende plasmatische Faktorenbereich nach paintings eines Bildungs zentrums organisiert ist: Eine oder zwei Blastomeren des 2- bzw. 4-Zellen-Stadiums, insbesondere des 8-Zellen-Stadiums, unterscheiden sich histochemisch durch geringeren seasoned tein- und hoheren RNS-Gehalt von den ubrigen Zellen und fuhren in einer unmittelbaren Zellfolge zum Embryonalknoten (DENKER). Da im Isolierungsexperiment niemals Embryonalanlagen ohne Trophoblast ent stehen, kennzeichnet der histochemische Unterschied nicht die Sonderung embryonaler von extraembryonalen Blastomeren. Vielmehr sondern sich Blastomeren mit der Potenz zur Bildung eines Embryonalknotens von solchen, bei denen dies nicht zutrifft. Embryobildende Blastomeren scheinen sich durch einen Anteil an einer dorsal-aquatorialen Basophilen region (A. ]ONES-SEATON) auszuzeic

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So bestehen vielfache Transportlllöglichkeiten in beiden Richtungen. Im allgemeinen tritt das ER relativ spärlich auf, ist höchstens im peripheren Plasma etwas dichter gefügt, aber es kennzeichnet sich zugleich als Speichersystel1t durch Zwischenschaltung großer Aussackungen (Abb. 12). Sie führen körniges Material, das fein verteilt oder auch verklumpt sein kann und vielleicht aus Eiweißstoffen besteht (Abb. 12a). Nur an einzelnen lokal begrenzten Stellen gibt es ER-Ansammlungen (Abb. 12b). Sehr sporadisch wird es granulär.

Ss Entwicklungspotenzen des frühen Säugetierkeimes . ~ : .... t.. "I .. , Abb. 18 c: Zwei granulierte Doppelmembranen (AL) laufen parallel zur Kernoberflache (N). Diese selbst wird in das Stapelsystem einbezogen (AL). Im Karyoplasma (N) an dieser Stelle Chromatinanhaufungen. Die außere Lamelle der Kernhulle bildet ein Verbindungsstuck zum ER. Im Grundplasma Verschmelzung von drei mit Eiweißdotter (PD) angefullten Vesikeln. :\1 Mitochondrien und P Polysomen. 56 Friedrich Seidel .. .. ' ~ .. -'i ,.

16 und 17b, G). Sie sind jedoch nicht einheitlich orientiert, sondern wenden ihre konvexen Seiten ganz beliebig nach allen Richtungen (Abb. 17 c). Die Komplexe sind etwas kleiner als die der Oozyte. Die Mitochondrien sind von einer solchen Zusammenscharung nicht erfaßt. Sie durchsetzen wie bei der Oozyte das gesamte Plasma ziemlich gleichmäßig. Auch erscheinen sie gegenüber der Oozyte in den Blastomeren als nicht vermehrt. Sie besitzen einen etwas größeren Durchmesser und sind vielfach als Speicherformen ausgebildet, mit vermehrter Anzahl von Doppelmembranen umgeben und von elektronenoptisch dichter, granulärer Matrix erfüllt (Abb.

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