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By Dr. Jochen Diekmann, Dr. Wolfgang Eichhammer, Dipl.-Physikerin Anja Neubert, Dipl.-Volkswirtin Heilwig Rieke, Dipl.-Volkswirtin Barbara Schlomann, Dr. Hans-Joachim Ziesing (auth.)

Energie-Effizienz-Indikatoren sind Kennziffern zur Beschreibung der energiewirtschaftlichen Entwicklung. Durch die Verknüpfung energiestatistischer Daten mit ökonomischen oder physikalischen Bezugsgrößen können sie dazu beitragen, die Entwicklung des Energieverbrauchs zu erklären und overseas zu vergleichen. Von besonderem Interesse ist dabei die Frage, in welchem Maße die Verbrauchsentwicklung auf wirtschaftliches Wachstum, auf Strukturwandel und auf Verbesserungen der Energieeffizienz zurückzuführen ist. Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie ist untersucht worden, welche Rolle solche Indikatoren im Rahmen einer marktwirtschaftlich orientierten Energiepolitik grundsätzlich spielen können und wie deren Aussagefähigkeit hinsichtlich statistischer Methoden und Daten zu beurteilen ist. Anhand ausgewählter Indikatoren für einzelne Sektoren wird die Entwicklung des Energieverbrauchs in Deutschland differenziert analysiert.

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Die Eignung von einzelnen Indikatorenarten ist im Rahmen eines solchen Ansatzes insbesondere unter Berücksichtigung sektorspezifischer Zusammenhänge und nicht zuletzt auch sektorspezifischer Datenverfügbarkeiten zu diskutieren. Formulierung und Auswahl von Indikatoren können auch wesentlich von der Vergleichsaufgabe abhängen. Zu unterscheiden sind hierbei a) Analysen der Entwicklung in einer Region oder einem Land (Längsschnittsvergleich), b) Vergleiche der Entwicklungen in Regionen oder Ländern (komparative Längsschnittsvergleiche) und c) Vergleiche der Situationen in Regionen oder Ländern (Querschnittsvergleich).

Die Heizwerte der eingesetzten Energieträger können als eigenständige Kennziffern in ein Indikatorensystem einbezogen werden. 6 Definitionen und Arten von Energieverbrauchsindikatoren 25 grundlagen fiir energiewirtschaftliche Analysen. Sie allein reichen hierfiir 1m allgemeinen aber nicht aus. Zu den Maßzahlen, die zwei Energiegrößen in Relation setzen, gehören zum Beispiel Verbrauchsanteile nach Energieträgern, Sektoren und Subsektoren, Zwekken, Regionen usw. Solche Anteile haben allerdings keinen direkten Bezug zu Energieeffizienzbegriffen.

Bersicht 3-2: Stufen und Aufgaben des Benchmarking Planung: • Festlegung, welche Funktionen bewertet werden sollen • Definition geeigneter Meßgrößen • Auswahl von "Best Practice"-Untemehmen • Festlegung der Methode zur Datenerhebung Analyse: • Erfolgsmessung im eigenen und zu vergleichenden Unternehmen • Schätzung von Leistungsdefiziten • Vorhersage künftiger Leistungsniveaus Integration: • Diskussion und Kommunikation der Analyseergebnisse • Formulierung von neuen Prozeßzielen und Aktionsplänen Aktion: • Realisierung der Verbesserungsmöglichkeiten • Erfolgskontrolle (Monitoring) • Rekalibrierung von Benchmarks Zentrales Element bleibt hierbei aber die sorgfältige Auswahl von Deskriptoren für wohl definierte Problembereiche.

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