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By Harald Haarmann

Kurzbeschreibung

Europäische Sprachen weisen in Wortschatz und Grammatik erstaunliche Ähnlichkeiten mit östlichen Sprachen wie dem Persischen und dem Sanskrit auf. Wie kommt es zu dieser Verwandtschaft in einem so weiten Raum von Westeuropa bis Indien? Harald Haarmann beschreibt anschaulich, was once wir über die Ursprache der Indoeuropäer und ihre Urheimat in der südrussischen Steppe wissen, und erklärt, wie die berittenen Steppennomaden ab dem 4. Jahrtausend v. Chr. nach Westen und Osten gewandert sind, wo sie sich mit vorindoeuropäischen Kulturen vermischten und schließlich in Persien, Indien, Westeuropa und andernorts sesshaft wurden. Nicht nur die Sprachen der Indoeuropäer legen Zeugnis von dieser Entwicklung ab, sondern auch ihre Mythen sowie archäologische Funde.

Über den Autor

[Prof. Dr.] Harald Haarmann gehört zu den weltweit bekanntesten Sprachwissenschaftlern.

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Demzufolge waren die Verbreitung des Ackerbaus und die Migrationen der Indoeuropäer zwei verschiedene Prozesse, die sich unabhängig voneinander entfalteten und in einigen Regionen sogar gegeneinander gerichtet waren. Die humangenetische Forschung hat die genetischen Distributionsmuster der europäischen Populationen gegenüber früheren generalisierenden Stellungnahmen präzisiert und ist zu dem Ergebnis gelangt, dass unser genetisches Erbgut zum überwiegenden Teil autochthon ist (Semino et al. 2000, Budja 2005).

Hervorrief. Das ökologische Gleichgewicht in der Steppe war weiträumig davon betroffen. ). ) trocknete der Steppengürtel kontinuierlich immer mehr aus, was zu einer Verknappung der nutzbaren Weideflächen führte.  3).  Chr.  Chr.  Chr. Die Steppennomaden im Kontakt mit den Ackerbauern Zu den ältesten kulturellen und sprachlichen Nachbarschaftskontakten der indoeuropäischen Populationen gehören die zu den Uraliern in der Waldzone nördlich der indoeuropäischen Urheimat.  Chr. zurück.  Chr. setzten die Kontakte der Indoeuropäer mit ihren Nachbarn im Süden, den Kaukasiern, ein.

Wenn es sich so verhält, dass sich der Ackerbau in Europa vornehmlich durch Akkulturation verbreitet hat und deshalb in uns die Gene unserer paläolithischen Vorfahren kontinuierlich wirksam geblieben sind, gilt es die Frage zu beantworten, warum wir Sprachen sprechen, die sich vor 7000 Jahren von einem Epizentrum in der südrussischen Steppe aus verbreitet haben. Weiterhin ist abzuklären, warum die indoeuropäischen Nomaden überhaupt anfingen, so weiträumig zu migrieren. 2 Geographische Umrisse der indoeuropäischen Urheimat (nach Anthony 2007: 84) Indoeuropäer und Uralier in Osteuropa Zunächst stellt sich die Frage, was wir überhaupt über die Ethnogenese der Indoeuropäer wissen, wie und ab wann sie sprachlich-kulturell von ihren Nachbarn getrennt wahrnehmbar sind.

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